Gezeigt wird die Esterházy-Ahnengalerie im Glanz der Repräsentations- und Wohnräume im Hochschloss der Burg Forchtenstein.
Die historischen Räume mit ihren großen Kaminen und Öfen, Wandmalereien und prachtvollen barocken Türen wurden in den letzten zwei Jahren umfassend restauriert. Sie erstrahlen nach nahezu unsichtbarem Einsatz von moderner Museums- und Sicherheitstechnik wieder in den leuchtenden Farben des Barock.

Diese farbenprächtige Opulenz mag für moderne Augen ungewöhnlich erscheinen, zeigt jedoch mit den Ahnenbildern ein stimmiges Gesamtkunstwerk barocker Farbkraft.


Erstmals sind die in den letzten Jahren aufwändig freigelegten farbenprächtigen Malereien mit Rankenwerk und allegorischen Figuren zu sehen, welche ein Bild vom barocken Leben in den Burgen des 17. Jahrhunderts geben. Mit großem finanziellem Aufwand wurden auch fast 20 barocke Türen restauriert und in ihre historische Farbigkeit zurückversetzt.

Das noble Anthrazit der Türen hebt sich wirkungsvoll von den in den originalen Farben wiederhergestellten Wänden ab. Glanzlichter sind die Darstellung eines kleinen Putto, der seifenblasend die Vergänglichkeit darstellt und die farblich üppigen Marmorierung einiger Türen in den ehemals fürstlichen Wohnräumen.

Die im 17. und 18. Jahrhundert übliche Bezeichnung der Burg Forchtenstein als Schloss wird somit erstmals wieder erlebbar.