Jagdtradition am Hofe Esterházy
Die Ausstellung, die im Rahmen der "Esterházy Ahnengalerie" zu sehen ist, zeigt vier Jahrhunderte Jagdtradition im Hause Esterházy: Von den Treibjagden der ungarischen Magnaten des 17. Jahrhunderts bis zur Pflege des Ökosystems durch den modernen Forstbetrieb Esterházy.
Die Besucher können in verschiedene jagdliche Themen Einblick gewinnen, der Bogen reicht von der Darstellung unterschiedlicher Jagdarten bis hin zu spektakulären Jagdunfällen des 17. Jahrhunderts.
Erstmals werden Prunkstücke der Jagdwaffensammlungen der Fürsten Esterházy aus dem 17. bis 19. Jahrhundert gezeigt.
Kunst und Jagd im Einklang
Gemälde, Porzellane, Möbel, Pläne von Jagdgattern und –schlössern veranschaulichen das Zusammenspiel von Kunst und Jagd.
Über den Nachlass des Prinzen Louis Esterházy erschließt sich die Leidenschaft zur Großwildjagd dieses eigenwilligen Esterházy: Ende des 19. Jahrhunderts schoss Louis den „Menschenfresser von Deccan“, einen Tiger, dessen Fell, Louis dem Kaiser schenkte…
Tiergartengemälde
Glanzlicht ist das gewaltige Gemälde des 1756 angelegten Tiergartens der Esterházy in Schützen, das nach zwei Jahren der Restaurierung die größte Darstellung eines Jagdgatters des 18. Jahrhunderts ist.

Jäger aus Porzellan,
Meissener Manufaktur, um 1750
Öffnungszeiten
1. April bis 31. Oktober 2009,
täglich 10.00–18.00 Uhr
Kassaschluss 17.00 Uhr
Burg Forchtenstein
Melinda-Esterházy-Platz 1
7212 Forchtenstein
T +43(0)2626/812 12
F +43(0)2626/815 11 13
burg-forchtenstein@esterhazy.at

Zug des Fürsten Paul II Anton aus dem Tiergartengemälde, um 1760