Die Ahnengalerie in Form von lebensgroßen Familienbildnissen dokumentiert die Genealogie der Familie seit dem frühen 12. Jahrhundert.
Die in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts von Fürst Paul Esterházy in Auftrag gegebenen Familienbildnisse zeigen eine phantastische Familiengeschichte, die bis in das 10. Jahrhundert zurückreicht. Diese Reihe von Ahnenporträts schmücken auch Graf Dracula und Hunnenkönig Attila. Nicht nur die Familie Esterházy bediente sich solcher fiktiver Genealogien. Diese Vorliebe kam aus Italien, wo man seit der Renaissance mit berühmten Vorfahren und Vorbildern den sogenannten »uomini illustri« das eigene Geschlecht nobilitierte.